„For Nothing in the World“
Es gibt viele Dinge die man für nichts in der Welt hergeben würde. Ob Erinnerungen oder Gegenstände. Egal ob sie Freude bereiten oder Schmerzen. Oder ob sie nur wage Erinnerungen an Menschen wach halten. Eines haben sie alle gemeinsam sie sind für den Menschen Wichtig.
Erinnerung, eine eigene Welt
„Schaut euch Sie wieder an. Sie starrt nur in die Luft, kritzelt in ihrem Heft herum und sagt kein Wort. Die Tussie ist einfach zu Kotzen“ meckert Sai. „Psst! Nicht so laut! Sie hört dich sonst noch“ flüstert Sanaki. „Ist mir doch egal!“ brüllt Sai und setzt sich an ihrem Platz.
„Na, Rei... Sie reden wieder über mich, Rei. Aber mir ist das alles egal, solange wie ich immer >Das< bei mir habe“ denkt sie sich und drückt den Anhänger fest an ihre Brust. „Schaut, sie hat wieder diesen Anhänger in der Hand“ flüstert Sai und blickt zu ihr rüber. „Ja und? Was ist damit?“ fragt Saeki. „Du willst ihn doch nicht etwa nehmen?“ fragt Sanaki und schließt ihr Heft. „Doch“ antwortet sie grinsend. „Und wann?“ fragt Saeki neugierig. „Nach der Schule. Das wird ein Spaß“ erwidert sie und dreht sich nach vorne. „So ich bitte um Ruhe, der Unterricht beginnt!“ sagt der Lehrer mit erhobener stimme und setzt sich auf den Stuhl.
Die Schulstunden gehen nur schleppend dahin . Die Pause verbringt Sie wie immer allein. Nach der Schule geht sie alleine nach hause...
„Da vorne ist sie“ flüstert Saeki und schleicht hinter Sai her. „Das perfekte an der sache ist, sie hat den Anhänger in der Hand“ flüstert Sai grinsend und läuft los. „Mhh?“ brummt Mina und dreht sich um. Bevor sie jemanden erkennen kann, kriegt sie einen Schlag auf den Kopf und geht bewusstlos zu boden. „Musstest du so Brutal sein?!“ fragt Sanaki geschockt. „Wieso denn? Es hat doch geklappt. Den anhänger hab ich“ antwortet sie Grinsend und läuft weg. „Scheiße!“ knurrt Saeki und läuft ihr hinter her. Während dessen zieht sie ihr Handy aus der Tasche und ruft einen Krankenwagen.
„Mhh. Ahhh“ stöhnt Mina und fast sich an den Kopf. „Bist du wieder wach? War wohl ein ziemlich heftiger Schlag, oder?“ fragt die Ärztin und setzt sich zu ihr aufs Bett. „Wo ist mein Anhänger“ fragt sie und schaut um sich. „Welcher anhänger?“ fragt die Ärztin verwundert. „Mein Anhänger, denn ich noch hatte bevor ich hier aufgewacht bin!“ schreit sie und springt aus dem Bett. „Halt warte“ ruft sie und läuft ihr hinterher. So schnell sie nur kannt läuft Mina aus dem Krankenhaus, zu dem Platz an den sie sich noch erinnert. „Hier muss es gewesen sein. Ich erinnere mich ganz genau. Hier muss er irgendwo sein“ flüstert sie und sucht den ganzen Boden danach ab.
Nach stundenlanger suche setzt sie sich auf den Boden und starrt in den Himmel, wo sich der Mond groß und hell zeigt.
„Wo kann er nur sein?!“ fragt sie sich und blickt traurig zu Boden.
Stunden weint sie unter der hellen Hand des Mondes, bis sie sich aufraft und in Tränen aufglöst nach hause schwankt. „Wo warst du nur?!“ fragt Ihre mutter und fällt ihr um den Hals. „Ich habe mir solche sorgen gemacht. Du kannst doch nicht einfach solang weg bleiben“ jammert sie und lässt Mina los. „Gute nacht“ haucht es über Minas lippen und langsam geht sie in ihr Zimmer. „Rei... Es tut mir leid“ flüstert sie und drückt ihren Kopf tief ins Kissen.
Am nächsten Morgen steht Sie gleich gar nicht auf und schwänzt die Schule. Die darauf folgenden Tage verlässt sie nicht mal ihr Zimmer.
„Noch 2 Tage. Dann kann ich mich entschuldigen. Noch 2 Tage“ flüstert sie und vergräbt ihren Kopf unter einigen Kissen.
Nach zwei Tagen verlässt sie ihr Zimmer und spaziert raus in den Regen.
„Wohin gehst du?“ fragt ihre Mutter und zittert am ganzen Körper. Kurz bleibt Mina stehen, blickt zurück und geht raus. Stunden lang geht sie im Regen umher. Langsam aber sicher geht sie auf den Friedhof zu. „Heute kann ich mich entschuldigen“ flüstert sie Leise und bleibt vor einem blauen Grabstein stehen. „Rei Izume, ich möchte mich bei dir Entschuldigen. Nich nur das ich dein Gesicht vergessen habe dazu kommt, ich habe deinen Anhänger verloren. Bitte verzeih mir“ sagt Sie und bricht in Tränen aus. „Bitte glaub mir, ich wollte ihn nicht Verlieren. Das ist doch das einzige, was mich an dich erinnert“ flüstert sie und kniet sich vor das Grab. >>Mina! Vergiss mich, bitte<< sagt eine stimme. „Wer spricht da?!“ schreit sie erschreckt und blickt um sich. >>Erkennst du nicht mal mehr meine Stimme? Bitte Mina. Vergiss mich und Lebe dein Leben so wie es wirklich sein soll. Nicht in deiner Welt der Erinnerung sondern in der realen Welt<< erwidert die Stimme. „Rei... Aber wieso?!“ fragt sie und schließt ihre Augen. >>Ich will das du Glücklich bist. Ich will das du ein schönes Leben hast, auch ohne mich. Bitte, vergiss mich, verbanne mich aus deinem Leben, deinem Herzen aber am meisten aus deinen Erinnerungen>> fleht er. „Das kann ich nicht?!“ schreit sie und hält sich die Ohren zu. >>Ich weiß das dass nicht einfach ist, was ich von dir Verlange, aber ich möchte das du einfach nur Glücklich bist. Bestimme dein Leben selbst, ohne an mich zu denken. Bitte Mina>> flüstert er mit Trauriger stimme. In Tränen aufglöst schluchzt sie: „Aber, aber... du bist doch mein ein und alles“. >>Mina, es tut mir leid, das ich dass jetzt sagen muss, aber ich habe dich nie Geliebt. Ich hatte dich immer nur benutzt um an deine Freundinnen ranzu kommen<< sagt er mit einer ernstenstimme. „Nein, das Glaub ich dir nicht. Nein!“ brüllt sie und läuft weg.